Sommersemester 2022

Das Sommersemester 2022 startet am 11. April in Präsenz

Fachrichtung Osteuropäische Geschichte

Schwerpunktmodul 1: In beiden Fachrichtungen

Prof. Dr. Pavel Kolar
Kommunismus im 20. Jahrhundert 
Montag 11. 45 Uhr     C 358

Der Kommunismus in seiner mannigfaltigen Form als Ideologie, als Massenbewegung und als Herrschaftssystem stellt eines der großen Themen der europäischen und globalen Geschichte im 20. Jahrhundert dar. Seine Entstehung und Entwicklungsdynamik wie auch sein überraschender Zerfall wurden verschiedenartig erklärt. Die Vorlesung behandelt diese Fragen aus einer systemübergreifenden, transnationalen Perspektive, zugleich nutzt sie die einzelnen nationalgeschichtlichen Traditionen und führt sie zusammen. Der transnationale Verflechtungscharakter des Kommunismus tritt am anschaulichsten in den Wendemomenten wie 1917, 1939, 1956, 1968 und 1989 hervor. Der Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf Europa, es werden aber auch globalhistorische Zusammenhänge erläutert. Themen aus Politik-, Gesellschafts-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte werden diskutiert, um das andauernde Wechselspiel zwischen Stabilität und Destabilisierung des modernen Kommunismus zu verstehen. 

Schwerpunktmodul 2: Osteuropäische Sozial- und Kulturgeschichte

Prof. Dr. Pavel Kolár
Kommunismus im 20. Jahrhundert.
Mo 11.45 Uhr
C 358

Der Kommunismus in seiner mannigfaltigen Form als Ideologie, als Massenbewegung und als Herrschaftssystem stellt eines der großen Themen der europäischen und globalen Geschichte im 20. Jahrhundert dar. Seine Entstehung und Entwicklungsdynamik wie auch sein überraschender Zerfall wurden verschiedenartig erklärt. Die Vorlesung behandelt diese Fragen aus einer systemübergreifenden, transnationalen Perspektive, zugleich nutzt sie die einzelnen nationalgeschichtlichen Traditionen und führt sie zusammen. Der transnationale Verflechtungscharakter des Kommunismus tritt am anschaulichsten in den Wendemomenten wie 1917, 1939, 1956, 1968 und 1989 hervor. Der Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf Europa, es werden aber auch globalhistorische Zusammenhänge erläutert. Themen aus Politik-, Gesellschafts-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte werden diskutiert, um das andauernde Wechselspiel zwischen Stabilität und Destabilisierung des modernen Kommunismus zu verstehen. 

Police and Society in the 20th Century Europe
Die 11.45 Uhr
E 403

How did the European states police their societies in the 20th century? How did the relationship between citizens and police develop? This seminar will explore the ways historians understood and researched these issues over time. Topics include, among others, the formation of modern police forces in the emerging nation-states; the control of public space and riot policing; the significance of class, gender and ethnicity for modern policing; the police‘s role in the 20th century mass dictatorships and war conflicts; the self-representation and mentality of the police forces; the de-militarisation of the police since WWII, and the emergence of community policing since the 1980s. While focusing primarily on Europe, we will also consider global interconnections and transfers. Fostering the spirit of inquiry, the seminar should encourage the participants to prepare individual research projects on the history of policing in consultation with the course teacher. Students may choose to submit either a longer research paper (9 ECTS) or a shorter essay (6 ECTS).

Dr. Gruia Badescu
Urbaner Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg
Die 10 - 11.30 Uhr
E 402

„Die Unwirtlichkeit unserer Städte" von Alexander Mitscherlich war ein Bestseller der 1960er Jahre in der BRD, in der der Wiederaufbau des Landes als "seelenlos" kritisiert wurde, sowohl von Teilen der politischen Rechten als auch der Linken. Aber wie wurden die deutschen Städte wiederaufgebaut? Wie ähnelten und wie unterschieden sich diese Prozesse von denen in anderen europäischen Ländern oder darüber hinaus, wie bspw. in Japan?
Dieser Kurs untersucht den Wiederaufbau von Städten nach dem Zweiten Weltkrieg in einer vergleichenden Perspektive. Es wird der Wiederaufbau in den beiden deutschen Staaten, Polen, der Sowjetunion, Frankreich und Großbritannien sowie in Südosteuropa und darüber hinaus in Ostasien behandelt. Es werden die Debatten um den Wiederaufbau anhand von architektonischen und städtebaulichen Paradigmen bis hin zu politisch mobilisierten Utopien, wirtschaftlichen Dilemmata und Erinnerungspraktiken untersucht.
Die Motivationen und Ziele von Architekten, Stadtplanern, lokalen, regionalen und nationalen Behörden sowie die Rezeption des Wiederaufbaus von Einwohnern soll erörtert werden. Außerdem wird der Zusammenhang zwischen dem Wiederaufbau von Städten und der Vergangenheitsbewältigung in den jeweiligen Kontexten beleuchtet. Ein besondere Kurseinheit wird auf den Wiederaufbau von Städten gelegt, die Grenz- und Bevölkerungsveränderungen erlebten, darunter Danzig/Gdańsk, Breslau/Wrocław, Könisberg/Kaliningrad und Fiume/Rijeka.
Neben den üblichen Quellen werden wir auch spezifische Quellen der Stadt- und Architekturgeschichte besprechen, darunter Zerstörungskarten, Stadtplanungsdokumente, architektonische Skizzen und Bilder.
Die Texte zum Lesen werden teils in deutscher teils in englischer Sprache vorliegen, so dass gute Englischkenntnisse empfohlen werden.
Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Diskussionen über die Lektüre und Analyse der Quellen sowie einer Präsentation. Für 6 ECTS ist ein zusätzlicher Essay erforderlich.
Der Kurs wird in Präsenz abgehalten, wobei bis zu drei Sitzungen auch online stattfinden können.
Der Kurs beinhaltet optionale Reisen zu Städten in der Region, um vor Ort die Auswirkungen des Wiederaufbaus zu erkunden.

apl. Prof. Dr. Rainer Lindner
Russia-Ukraine-Belarus: Coorperation and Conflict in the post Soviet world
Fr 8.15 - 9.45 Uhr
G 306

The history of the Soviet Union ended 30 years ago. The Russian Empire fell. Since then, numerous crises and conflicts have been observed in the post-Soviet space, for example in the Caucasus or in Central Asia. The Baltic states are now part of the EU and NATO. Since the 1990s, relations between Russia and Ukraine, which in Soviet times still together ensured political and economic stability, have also deteriorated. Both countries are now in an armed conflict, parts of eastern Ukraine are occupied by Russian troops and Crimea has been annexed by Russia and integrated into its territory. With Belarus, too, the signs are by no means pointing to relaxation. Under Lukashenko, Belarus initially sought to be close to Russia in a Union state, but later it distanced itself seeking more independence and relations with the EU. In 2020 it was only able to prevent a needed political change by the opposition through Russian support. - Former  three Slavic brothers have become neighbors and are now parties to a conflict. An open conflict between Russia and Ukraine can no longer be ruled out in the winter of 2022. The course examines the history and present of the triangular relationship Russia-Ukraine-Belarus. Prof. Lindner has dealt intensively with the countries and their relations with the West in various functions, including as Managing Director of the Committee on Eastern European Economic Relations. In the online course, he shares his experiences with the Konstanz students. Russian, Ukrainian or Belarusian language skills are not required. The course is held in English.

Schwerpunktmodul 3: Internationale und Transfergeschichte

Prof. Dr. Pavel Kolár
Forschungskolloquium Osteuropäische Geschichte
 

Im Kolloquium zur Geschichte Mittel- und Osteuropas werden derzeitige Examensarbeiten ebenso besprochen wie Vorträge auswärtiger Gäste diskutiert. Doktorandinnen und Doktoranden sowie fortgeschrittene Studierende der Geschichte sowie Interessierte sind nachdrücklich und sehr herzlich zur Teilnahme eingeladen.


Kommunismus im 20. Jahrhundert
Mo 11.45 - 13.15 Uhr
C 358

Der Kommunismus in seiner mannigfaltigen Form als Ideologie, als Massenbewegung und als Herrschaftssystem stellt eines der großen Themen der europäischen und globalen Geschichte im 20. Jahrhundert dar. Seine Entstehung und Entwicklungsdynamik wie auch sein überraschender Zerfall wurden verschiedenartig erklärt. Die Vorlesung behandelt diese Fragen aus einer systemübergreifenden, transnationalen Perspektive, zugleich nutzt sie die einzelnen nationalgeschichtlichen Traditionen und führt sie zusammen. Der transnationale Verflechtungscharakter des Kommunismus tritt am anschaulichsten in den Wendemomenten wie 1917, 1939, 1956, 1968 und 1989 hervor. Der Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf Europa, es werden aber auch globalhistorische Zusammenhänge erläutert. Themen aus Politik-, Gesellschafts-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte werden diskutiert, um das andauernde Wechselspiel zwischen Stabilität und Destabilisierung des modernen Kommunismus zu verstehen. 

 

Schwerpunktmodul 4: in beiden Fachrichtungen

Dr. Renata v. Maydell / Prof. Dr. Bernhard Brehmer
Die Konstanzer Slavistik im Netz
Mo 15.15 - 16.45 Uhr
F 428

Welche Inhalte des Slavistik-Studiums lassen sich in sozialen Netzwerken abbilden? In Fortsetzung der Veranstaltung aus dem Wintersemester 21/22 sollen weitere Filme gedreht, der Instagram-Account betreut und neue Formate ausprobiert werden, mit denen die Konstanzer Slavistik und Osteuropaforschung präsentiert werden kann. Es wird die Möglichkeit geben, sich an slavistischen Aktivitäten (z.B. einer Veranstaltung zum Philosophenschiff) zu beteiligen und über diese zu berichten.

Dr. Oksana Monteiro
Postsowjetisch oder Postkolonial? Der russische Oppositioneller Alexey Navalnyj und der kasachische Dichter Abaj Kunanbajev.
Do 17.00 - 18.30 Uhr
H 303

Was hat der russische Oppositionelle Alexey Navalnyj und der kasachische Dichter aus dem 19. Jahrhundert Abaj Kunanbajev gemeinsam? Scheinbar nichts und dennoch avanciert Abaj zur Gallionsfigur der Anti-Putin-Proteste 2012 in Moskau. Zunächst zufällig versammeln sich Protestierende am Abaj-Denkmal in Moskau und errichten ein Camp, das mehrere Wochen besteht. Durch #occupyabaj von Alexey Navalnyj wird zuerst auf Twitter und dann auch auf dem Platz aus einem zufälligen Ort ein Ort künstlerischer Freiheit und Kunstexperimente. Es gibt Musik, Theater, Literatur, Performance, politische Debatten, Workshops, Lesungen. Die Dichterfigur Abaj rückt ins Zentrum dieser kunst-politischen Experimente und wird zu einer hippen Revolutionsfigur. Unter dem Motto „Putin sagt „obey“, aber wir sagen „abaj“!“ wird der kasachische Dichter neu entdeckt, gelesen, interpretiert und auch neu erfunden.
Im Seminar analysieren wir das Videomaterial der Protestaktionen, Berichterstattung in der Presse und im russischen Fernsehen, Theaterinszenierungen und Buchpublikationen, die im Zuge des #occupyabaj entstanden sind.
Wir gehen den Fragen nach: Wer ist Abaj? Warum wird der in Russland unbekannte kasachische Dichter zur Kultfigur des Anti-Putin-Protestes? Wie sind Reaktionen in Kasachstan auf die Vereinnahmung ihres Nationaldichters durch Navalnyj? Und ist schließlich der Umgang Navalnyjs mit Abaj ein Ausdruck imperialer Ignoranz gegenüber der ehemaligen sowjetischen Republik oder handelt es sich um einen hybriden Prozess der postkolonialen Auseinandersetzung mit dem Sowjetischen Imperium? Ist postsowjetisch gleich postkolonial?
Theoretische Grundlage des Seminars bilden Texte der postcolonial studies von Said, Homi-Baba, Spivak, wie einige Texte aus der aktuellen slavistischen Forschung, die sich mit der postsowjetischen/postkolonialen Kultur in Russland und ehemaligen Sowjetrepubliken beschäftigen (Smola, Oushakin).
Videomaterial ist in russischer Sprache mit englischen Untertiteln vorhanden. Bis auf einige Ausnahmen sind Texte in deutscher und englischer Sprache vorhanden. Die Russischkenntnisse sind für das Seminar von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.

Prof. Dr. Pavel Kolar
Police and Society in the 20th Century Europe
Die 11.45 - 13.15 Uhr
E 403

How did the European states police their societies in the 20th century? How did the relationship between citizens and police develop? This seminar will explore the ways historians understood and researched these issues over time. Topics include, among others, the formation of modern police forces in the emerging nation-states; the control of public space and riot policing; the significance of class, gender and ethnicity for modern policing; the police‘s role in the 20th century mass dictatorships and war conflicts; the self-representation and mentality of the police forces; the de-militarisation of the police since WWII, and the emergence of community policing since the 1980s. While focusing primarily on Europe, we will also consider global interconnections and transfers. Fostering the spirit of inquiry, the seminar should encourage the participants to prepare individual research projects on the history of policing in consultation with the course teacher. 

Dr. Gruia Badescu
Urbaner Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg
Die 10 - 11.30 Uhr
E 402

„Die Unwirtlichkeit unserer Städte" von Alexander Mitscherlich war ein Bestseller der 1960er Jahre in der BRD, in der der Wiederaufbau des Landes als "seelenlos" kritisiert wurde, sowohl von Teilen der politischen Rechten als auch der Linken. Aber wie wurden die deutschen Städte wiederaufgebaut? Wie ähnelten und wie unterschieden sich diese Prozesse von denen in anderen europäischen Ländern oder darüber hinaus, wie bspw. in Japan?
Dieser Kurs untersucht den Wiederaufbau von Städten nach dem Zweiten Weltkrieg in einer vergleichenden Perspektive. Es wird der Wiederaufbau in den beiden deutschen Staaten, Polen, der Sowjetunion, Frankreich und Großbritannien sowie in Südosteuropa und darüber hinaus in Ostasien behandelt. Es werden die Debatten um den Wiederaufbau anhand von architektonischen und städtebaulichen Paradigmen bis hin zu politisch mobilisierten Utopien, wirtschaftlichen Dilemmata und Erinnerungspraktiken untersucht.
Die Motivationen und Ziele von Architekten, Stadtplanern, lokalen, regionalen und nationalen Behörden sowie die Rezeption des Wiederaufbaus von Einwohnern soll erörtert werden. Außerdem wird der Zusammenhang zwischen dem Wiederaufbau von Städten und der Vergangenheitsbewältigung in den jeweiligen Kontexten beleuchtet. Ein besondere Kurseinheit wird auf den Wiederaufbau von Städten gelegt, die Grenz- und Bevölkerungsveränderungen erlebten, darunter Danzig/Gdańsk, Breslau/Wrocław, Könisberg/Kaliningrad und Fiume/Rijeka.
Neben den üblichen Quellen werden wir auch spezifische Quellen der Stadt- und Architekturgeschichte besprechen, darunter Zerstörungskarten, Stadtplanungsdokumente, architektonische Skizzen und Bilder.
Die Texte zum Lesen werden teils in deutscher teils in englischer Sprache vorliegen, so dass gute Englischkenntnisse empfohlen werden.
Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Diskussionen über die Lektüre und Analyse der Quellen sowie einer Präsentation. Für 6 ECTS ist ein zusätzlicher Essay erforderlich.
Der Kurs wird in Präsenz abgehalten, wobei bis zu drei Sitzungen auch online stattfinden können.
Der Kurs beinhaltet optionale Reisen zu Städten in der Region, um vor Ort die Auswirkungen des Wiederaufbaus zu erkunden.
 

apl. Prof. Dr. Rainer Lindner
Russia-Ukraine-Belarus: Coorperation and Conflict in the post Soviet world
Fr 8.15 - 8.45 Uhr
G 306

The history of the Soviet Union ended 30 years ago. The Russian Empire fell. Since then, numerous crises and conflicts have been observed in the post-Soviet space, for example in the Caucasus or in Central Asia. The Baltic states are now part of the EU and NATO. Since the 1990s, relations between Russia and Ukraine, which in Soviet times still together ensured political and economic stability, have also deteriorated. Both countries are now in an armed conflict, parts of eastern Ukraine are occupied by Russian troops and Crimea has been annexed by Russia and integrated into its territory. With Belarus, too, the signs are by no means pointing to relaxation. Under Lukashenko, Belarus initially sought to be close to Russia in a Union state, but later it distanced itself seeking more independence and relations with the EU. In 2020 it was only able to prevent a needed political change by the opposition through Russian support. - Former  three Slavic brothers have become neighbors and are now parties to a conflict. An open conflict between Russia and Ukraine can no longer be ruled out in the winter of 2022. The course examines the history and present of the triangular relationship Russia-Ukraine-Belarus. Prof. Lindner has dealt intensively with the countries and their relations with the West in various functions, including as Managing Director of the Committee on Eastern European Economic Relations. In the online course, he shares his experiences with the Konstanz students. Russian, Ukrainian or Belarusian language skills are not required. The course is held in English.

Fachrichtung Slavische Medien- und Kulturwissenschaften

Schwerpunktmodul 2

Dr. Renata v. Maydell / Prof. Dr. Bernhard Brehmer
Die Konstanzer Slavistik im Netz
Mo 15.15 - 16.45 Uhr
F 428

Welche Inhalte des Slavistik-Studiums lassen sich in sozialen Netzwerken abbilden? In Fortsetzung der Veranstaltung aus dem Wintersemester 21/22 sollen weitere Filme gedreht, der Instagram-Account betreut und neue Formate ausprobiert werden, mit denen die Konstanzer Slavistik und Osteuropaforschung präsentiert werden kann. Es wird die Möglichkeit geben, sich an slavistischen Aktivitäten (z.B. einer Veranstaltung zum Philosophenschiff) zu beteiligen und über diese zu berichten.

Dr. Renata v. Maydell
Russland: Grenzen und Relationen
Mi 10 - 11.30 Uhr
H 303

Für die Positionierung der russischen Kultur ist die Idee von der Ausdehnung des nationalen Raumes wichtig, trotzdem – oder gerade deshalb – wird den Grenzen eine konstitutive Bedeutung zugemessen sowie der Auseinandersetzung mit dem, was hinter den Grenzen liegt. In der Vorlesung soll ein Überblick über die verschiedenen Grenzziehungen und die Diskurse um Aneignung und Ablehnung des Fremden gegeben werden, anhand von Beispielen aus der Literatur, der bildenden Kunst, der Musik und dem Film.

Das Philosophenschiff
Die 17 - 18.30 Uhr
H 305

Nach der Oktoberrevolution wurde der Philosophie in Russland eine zentrale Rolle zugewiesen. Sie sollte die wissenschaftliche Erklärung und praktische Anleitung für den Aufbau des Sozialismus oder Kommunismus übernehmen. Für Philosophen, deren Weltanschauung nicht in dieses Konzept passte, gab es im neuen Staat keinen Platz. Gemeinsam mit Schriftstellern, Malern und anderen Intellektuellen wurden prominente Vertreter der nicht-marxistischen russischen Philosophie des Landes verwiesen, darunter Nikolaj Berdjaev, Simon Frank, Ivan Il’in, Nikolaj Losskij und Fedor Stepun. Sie reisten 1922 an Deck des sogenannten Philosophenschiffs in die Emigration und setzten ihr Leben und ihre Arbeit in Berlin, Paris und den USA fort. Im Seminar werden wir uns mit den Biographien und dem Werk der Schiffsreisenden beschäftigen und der Frage nachgehen, welche Folgen diese Zwangsausweisung hatte, für die Betroffenen, aber auch die Situation in der Sowjetunion und in der Emigration. Das Jubiläum dieses Ereignisses soll als Anlass genommen werden, eine Ausstellung zur Geschichte des Philosophendampfers zu erstellen, vielleicht auch Lesungen zu organisieren und weitere Aktionen zu planen.

Prof. Dr. Bernhard Brehmer
Aktuelle Fragen der Soziolinguistik slavischer Sprachen
Mi 13.30 - 15.15 Uhr
G 306

Seit dem Ende des Kommunismus haben sich in den slavischsprachigen Ländern gewaltige politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale Veränderungen ergeben, die sich auch auf der sprachlichen Ebene in verschiedenen Bereichen manifestieren. So hat das Russische seine dominierende Stellung in vielen Nachfolgestaaten der Sowjetunion praktisch über Nacht eingebüßt und ist zu einer Minderheitensprache geworden, während die Sprache der jeweiligen Titularnationen (z.B. Litauisch, Estnisch, Ukrainisch, Kasachisch usw.) zur offiziellen (und bisweilen sogar alleinigen) Amtssprache erhoben wurde. Die Entwicklung in den einzelnen Ländern verlief dabei aber sehr unterschiedlich. Im Extremfall führte die Frage der Sprachenpolitik sogar zu Gewaltexzessen, wie sich unlängst in der Ostukraine zeigte. Einen ähnlich drastischen Fall bildet die Aufspaltung des „Serbokroatischen“ in das Bosnische, Kroatische, Serbische und Montenegrinische nach dem Zerfall Jugoslaviens. In anderen Teilen vollzog sich die Trennung multilingualer Staatengebilde friedlicher, wie die Auflösung der Tschechoslovakei zeigt. Auch hier hatten die außersprachlichen Veränderungen aber natürlich Folgen für den Status des Tschechischen und Slovakischen in den beiden neu entstandenen Staaten. Im Rahmen des Seminars werden wir uns nicht nur mit aktuellen Fragen der Sprach(en)politik in den slavischsprachigen Ländern seit dem Ende des Kalten Krieges befassen, sondern auch mit anderen Fragen der Wechselwirkungen zwischen Sprache und Gesellschaft. Wir werden uns u.a. mit dem Einfluss der Globalisierung auf die slavischen Sprachen oder mit Fragen der Gender- und Queer-Linguistik und ihrer Anwendung auf die slavischen Sprachen beschäftigen. 

Schwerpunktmodul 3

Dr. Renata v. Maydell / Prof. Dr. Bernhard Brehmer
Die Konstanzer Slavistik im Netz
Mo 15.15 - 16.45 Uhr
F 428

Welche Inhalte des Slavistik-Studiums lassen sich in sozialen Netzwerken abbilden? In Fortsetzung der Veranstaltung aus dem Wintersemester 21/22 sollen weitere Filme gedreht, der Instagram-Account betreut und neue Formate ausprobiert werden, mit denen die Konstanzer Slavistik und Osteuropaforschung präsentiert werden kann. Es wird die Möglichkeit geben, sich an slavistischen Aktivitäten (z.B. einer Veranstaltung zum Philosophenschiff) zu beteiligen und über diese zu berichten.

Das Philosophenschiff
Die 17 - 18.30 Uhr
H 305

Nach der Oktoberrevolution wurde der Philosophie in Russland eine zentrale Rolle zugewiesen. Sie sollte die wissenschaftliche Erklärung und praktische Anleitung für den Aufbau des Sozialismus oder Kommunismus übernehmen. Für Philosophen, deren Weltanschauung nicht in dieses Konzept passte, gab es im neuen Staat keinen Platz. Gemeinsam mit Schriftstellern, Malern und anderen Intellektuellen wurden prominente Vertreter der nicht-marxistischen russischen Philosophie des Landes verwiesen, darunter Nikolaj Berdjaev, Simon Frank, Ivan Il’in, Nikolaj Losskij und Fedor Stepun. Sie reisten 1922 an Deck des sogenannten Philosophenschiffs in die Emigration und setzten ihr Leben und ihre Arbeit in Berlin, Paris und den USA fort. Im Seminar werden wir uns mit den Biographien und dem Werk der Schiffsreisenden beschäftigen und der Frage nachgehen, welche Folgen diese Zwangsausweisung hatte, für die Betroffenen, aber auch die Situation in der Sowjetunion und in der Emigration. Das Jubiläum dieses Ereignisses soll als Anlass genommen werden, eine Ausstellung zur Geschichte des Philosophendampfers zu erstellen, vielleicht auch Lesungen zu organisieren und weitere Aktionen zu planen.

Ergänzungs- und Abschlussmodule

Ergänzungsmodul 1: Osteuropäische Geschichte

Dr. Gruia Badescu
Urbaner Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg
Die 10 - 11.30 Uhr 
E 402

„Die Unwirtlichkeit unserer Städte" von Alexander Mitscherlich war ein Bestseller der 1960er Jahre in der BRD, in der der Wiederaufbau des Landes als "seelenlos" kritisiert wurde, sowohl von Teilen der politischen Rechten als auch der Linken. Aber wie wurden die deutschen Städte wiederaufgebaut? Wie ähnelten und wie unterschieden sich diese Prozesse von denen in anderen europäischen Ländern oder darüber hinaus, wie bspw. in Japan?
Dieser Kurs untersucht den Wiederaufbau von Städten nach dem Zweiten Weltkrieg in einer vergleichenden Perspektive. Es wird der Wiederaufbau in den beiden deutschen Staaten, Polen, der Sowjetunion, Frankreich und Großbritannien sowie in Südosteuropa und darüber hinaus in Ostasien behandelt. Es werden die Debatten um den Wiederaufbau anhand von architektonischen und städtebaulichen Paradigmen bis hin zu politisch mobilisierten Utopien, wirtschaftlichen Dilemmata und Erinnerungspraktiken untersucht.
Die Motivationen und Ziele von Architekten, Stadtplanern, lokalen, regionalen und nationalen Behörden sowie die Rezeption des Wiederaufbaus von Einwohnern soll erörtert werden. Außerdem wird der Zusammenhang zwischen dem Wiederaufbau von Städten und der Vergangenheitsbewältigung in den jeweiligen Kontexten beleuchtet. Ein besondere Kurseinheit wird auf den Wiederaufbau von Städten gelegt, die Grenz- und Bevölkerungsveränderungen erlebten, darunter Danzig/Gdańsk, Breslau/Wrocław, Könisberg/Kaliningrad und Fiume/Rijeka.
Neben den üblichen Quellen werden wir auch spezifische Quellen der Stadt- und Architekturgeschichte besprechen, darunter Zerstörungskarten, Stadtplanungsdokumente, architektonische Skizzen und Bilder.
Die Texte zum Lesen werden teils in deutscher teils in englischer Sprache vorliegen, so dass gute Englischkenntnisse empfohlen werden.
Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Diskussionen über die Lektüre und Analyse der Quellen sowie einer Präsentation. Für 6 ECTS ist ein zusätzlicher Essay erforderlich.
Der Kurs wird in Präsenz abgehalten, wobei bis zu drei Sitzungen auch online stattfinden können.
Der Kurs beinhaltet optionale Reisen zu Städten in der Region, um vor Ort die Auswirkungen des Wiederaufbaus zu erkunden.

Prof. Dr. Pavel Kolar
Kommunismus im 20. Jahrhundert
Mo 11.45 - 13.15 Uhr
C 358


Der Kommunismus in seiner mannigfaltigen Form als Ideologie, als Massenbewegung und als Herrschaftssystem stellt eines der großen Themen der europäischen und globalen Geschichte im 20. Jahrhundert dar. Seine Entstehung und Entwicklungsdynamik wie auch sein überraschender Zerfall wurden verschiedenartig erklärt. Die Vorlesung behandelt diese Fragen aus einer systemübergreifenden, transnationalen Perspektive, zugleich nutzt sie die einzelnen nationalgeschichtlichen Traditionen und führt sie zusammen. Der transnationale Verflechtungscharakter des Kommunismus tritt am anschaulichsten in den Wendemomenten wie 1917, 1939, 1956, 1968 und 1989 hervor. Der Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf Europa, es werden aber auch globalhistorische Zusammenhänge erläutert. Themen aus Politik-, Gesellschafts-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte werden diskutiert, um das andauernde Wechselspiel zwischen Stabilität und Destabilisierung des modernen Kommunismus zu verstehen. 

Prof. Dr. Pavel Kolar
Kommunismus im 20. Jahrhundert
Di 11.45 - 13.15 Uhr
E 403

How did the European states police their societies in the 20th century? How did the relationship between citizens and police develop? This seminar will explore the ways historians understood and researched these issues over time. Topics include, among others, the formation of modern police forces in the emerging nation-states; the control of public space and riot policing; the significance of class, gender and ethnicity for modern policing; the police‘s role in the 20th century mass dictatorships and war conflicts; the self-representation and mentality of the police forces; the de-militarisation of the police since WWII, and the emergence of community policing since the 1980s. While focusing primarily on Europe, we will also consider global interconnections and transfers. Fostering the spirit of inquiry, the seminar should encourage the participants to prepare individual research projects on the history of policing in consultation with the course teacher. Students may choose to submit either a longer research paper (9 ECTS) or a shorter essay (6 ECTS).

apl. Prof. Dr. Rainer Lindner
Russia-Ukraine-Belarus: Coorperation and Conflict in the post Soviet world
Fr 8.15 - 9.45 Uhr
G 306

The history of the Soviet Union ended 30 years ago. The Russian Empire fell. Since then, numerous crises and conflicts have been observed in the post-Soviet space, for example in the Caucasus or in Central Asia. The Baltic states are now part of the EU and NATO. Since the 1990s, relations between Russia and Ukraine, which in Soviet times still together ensured political and economic stability, have also deteriorated. Both countries are now in an armed conflict, parts of eastern Ukraine are occupied by Russian troops and Crimea has been annexed by Russia and integrated into its territory. With Belarus, too, the signs are by no means pointing to relaxation. Under Lukashenko, Belarus initially sought to be close to Russia in a Union state, but later it distanced itself seeking more independence and relations with the EU. In 2020 it was only able to prevent a needed political change by the opposition through Russian support. - Former  three Slavic brothers have become neighbors and are now parties to a conflict. An open conflict between Russia and Ukraine can no longer be ruled out in the winter of 2022. The course examines the history and present of the triangular relationship Russia-Ukraine-Belarus. Prof. Lindner has dealt intensively with the countries and their relations with the West in various functions, including as Managing Director of the Committee on Eastern European Economic Relations. In the online course, he shares his experiences with the Konstanz students. Russian, Ukrainian or Belarusian language skills are not required. The course is held in English.

Ergänzungsmodul 1: Slavische Medien- und Kulturwissenschaften

Prof. Dr. Bernhard Brehmer/ Dr. Renata v. Maydell
Die Konstanzer Slavistik im Netz
Mo 15.15 - 16.45 Uhr
F 428

Welche Inhalte des Slavistik-Studiums lassen sich in sozialen Netzwerken abbilden? In Fortsetzung der Veranstaltung aus dem Wintersemester 21/22 sollen weitere Filme gedreht, der Instagram-Account betreut und neue Formate ausprobiert werden, mit denen die Konstanzer Slavistik und Osteuropaforschung präsentiert werden kann. Es wird die Möglichkeit geben, sich an slavistischen Aktivitäten (z.B. einer Veranstaltung zum Philosophenschiff) zu beteiligen und über diese zu berichten.

Dr. Renata v. Maydell
Das Philosophenschiff
Die 17 - 18.30 Uhr
H 305

Nach der Oktoberrevolution wurde der Philosophie in Russland eine zentrale Rolle zugewiesen. Sie sollte die wissenschaftliche Erklärung und praktische Anleitung für den Aufbau des Sozialismus oder Kommunismus übernehmen. Für Philosophen, deren Weltanschauung nicht in dieses Konzept passte, gab es im neuen Staat keinen Platz. Gemeinsam mit Schriftstellern, Malern und anderen Intellektuellen wurden prominente Vertreter der nicht-marxistischen russischen Philosophie des Landes verwiesen, darunter Nikolaj Berdjaev, Simon Frank, Ivan Il’in, Nikolaj Losskij und Fedor Stepun. Sie reisten 1922 an Deck des sogenannten Philosophenschiffs in die Emigration und setzten ihr Leben und ihre Arbeit in Berlin, Paris und den USA fort. Im Seminar werden wir uns mit den Biographien und dem Werk der Schiffsreisenden beschäftigen und der Frage nachgehen, welche Folgen diese Zwangsausweisung hatte, für die Betroffenen, aber auch die Situation in der Sowjetunion und in der Emigration. Das Jubiläum dieses Ereignisses soll als Anlass genommen werden, eine Ausstellung zur Geschichte des Philosophendampfers zu erstellen, vielleicht auch Lesungen zu organisieren und weitere Aktionen zu planen.

Die Figur des Deutschen in der russischen Literatur des 19. Jahrhunderts
Mi 11.45 - 13.15 Uhr 
H 304

Welche Rolle spielen die Vorstellungen vom Deutschen bei der Suche nach der nationalen Identität in der russischen Literatur? Um dieser Frage nachzugehen, werden wir Textausschnitte und Texte von Nikolaj Gogol, Ivan Gončarov, Ivan Turgenev, Fedor Dostoevskij, Lev Tolstoj und Nikolaj Leskov besprechen.

Prof. Dr. Bernhard Brehmer
Aktuelle Fragen der Soziolinguistik slavischer Sprachen
Mi 15.15 - 16.45 Uhr
G 306

Seit dem Ende des Kommunismus haben sich in den slavischsprachigen Ländern gewaltige politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale Veränderungen ergeben, die sich auch auf der sprachlichen Ebene in verschiedenen Bereichen manifestieren. So hat das Russische seine dominierende Stellung in vielen Nachfolgestaaten der Sowjetunion praktisch über Nacht eingebüßt und ist zu einer Minderheitensprache geworden, während die Sprache der jeweiligen Titularnationen (z.B. Litauisch, Estnisch, Ukrainisch, Kasachisch usw.) zur offiziellen (und bisweilen sogar alleinigen) Amtssprache erhoben wurde. Die Entwicklung in den einzelnen Ländern verlief dabei aber sehr unterschiedlich. Im Extremfall führte die Frage der Sprachenpolitik sogar zu Gewaltexzessen, wie sich unlängst in der Ostukraine zeigte. Einen ähnlich drastischen Fall bildet die Aufspaltung des „Serbokroatischen“ in das Bosnische, Kroatische, Serbische und Montenegrinische nach dem Zerfall Jugoslaviens. In anderen Teilen vollzog sich die Trennung multilingualer Staatengebilde friedlicher, wie die Auflösung der Tschechoslovakei zeigt. Auch hier hatten die außersprachlichen Veränderungen aber natürlich Folgen für den Status des Tschechischen und Slovakischen in den beiden neu entstandenen Staaten. Im Rahmen des Seminars werden wir uns nicht nur mit aktuellen Fragen der Sprach(en)politik in den slavischsprachigen Ländern seit dem Ende des Kalten Krieges befassen, sondern auch mit anderen Fragen der Wechselwirkungen zwischen Sprache und Gesellschaft. Wir werden uns u.a. mit dem Einfluss der Globalisierung auf die slavischen Sprachen oder mit Fragen der Gender- und Queer-Linguistik und ihrer Anwendung auf die slavischen Sprachen beschäftigen. 

Dr. Innokentij Urupin
Medien im sowjetischen und postsowjetischen Film
Do 11.45 - 13.15 Uhr
H 303

Anfang des 20. Jhs. avanciert die Kinematographie zu einem Medium, das die Kultur massiv zu transformieren beansprucht. Gleichzeitig entwickelt die sich etablierende Kinokunst ein großes Potential für die Reflexion von übrigen Medien. In einem vom vorrevolutionären Russland bis in die Gegenwart reichenden Bogen beobachten wir, wie der Film für die anderen Medien sensibilisiert wird, welche Geschichten von diesen Medien erzählt werden, welchen Zweck sie innerhalb der filmischen Narrative erfüllen und wie sich der Film von anderen Medien ästhetisch beeinflussen lässt. Dabei handelt es sich sowohl um die zahlreichen Ausfabulierungen von Literatur und Theater, Rundfunk und Fernsehen, Computerspielen und neueren internetbasierten Technologien als auch um diverse Selbstreflexionen (Film zitiert Film, zeigt kinematografische Produktionsprozesse etc.).
Wir schauen uns Filme beginnend mit Władysław Starewiczs „Rache eines Kameramanns“ (1912) über Aleksandr Dovženkos „Zvenigora“ (1928) und Dziga Vertovs „Donbass-Sinfonie“ (1931) bis zu Vladimir Sencovs „Gamer“ (2012) und Andrej Silvestrovs „Eisloch“ (2017) an und fragen danach, wie sich darin das Wissen von anderen Medien gestaltet und zur Entfaltung kommt. Die Filmanalyse wird durch Lektüre von einschlägigen film- und medientheoretischen Texten begleitet (u.a. Tynjanov, McLuhan, Deleuze).
Russischsprachige Filme werden mit deutschen oder englischen Untertiteln verfügbar gemacht.

Ergänzungsmodul 2: in beiden Fachrichtungen

Lehrverantstaltungen des SLI

Abschlussmodul in beiden Fachrichtungen

Dr. Renata v. Maydell
Slavistisches Forschungskolloquium
Die 15.15 – 16.45 Uhr